Wiedersehen und Erfahrungsaustausch in der Hauptverwaltung

Daumen hoch: Die Azubis und EQ-Teilnehmer konnten sich beim gemeinsamen Treffen in Stuttgart in ungezwungener Atmosphäre austauschen und Erfahrungen weitergeben. Quelle: Thomas Jones

WOLFF & MÜLLER lädt Teilnehmer der aktuellen Flüchtlingsprogramme und Ehemalige, die mittlerweile eine Ausbildung im Unternehmen absolvieren, zu einem Treffen nach Stuttgart-Zuffenhausen ein.

August 2018 – Schon seit Jahrzehnten engagiert sich WOLFF & MÜLLER für die Integration von Zugewanderten, so auch 2016, als sich die Flüchtlingskrise abzeichnete. Das Bauunternehmen legte mit externen Partnern – zunächst als Pilotprojekt – zwei spezielle Programme auf, die Flüchtlinge sprachlich und fachlich fit für eine Ausbildung beziehungsweise eine direkte Übernahme ins Unternehmen machen sollen. Das Projekt lief gut, sodass Anfang März dieses Jahres die sogenannten Einstiegsqualifizierungsprogramme (EQ) in die nächste Runde gegangen sind. „Für die meisten Teilnehmer sind diese Kurse eine echte Herausforderung“, erklärt Wolfgang Schwarzmeier, Personalreferent bei WOLFF & MÜLLER. „Die Flüchtlinge kommen in einem für sie fremden Land an, müssen sich in der neuen Kultur zurechtfinden und außer den fachlichen Fähigkeiten eine komplett unbekannte Sprache lernen. Das ist nicht leicht. Wir wollen sie dabei unterstützen.“ Deshalb hat WOLFF & MÜLLER die derzeitigen Teilnehmer der EQ und Ehemalige, die mittlerweile eine Ausbildung im Unternehmen absolvieren, am 20. Juli zu einem Treffen in die Hauptverwaltung nach Zuffenhausen eingeladen. „Mit der Veranstaltung wollten wir den jungen Männern die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu bestärken“, sagt Schwarzmeier, der das Treffen organisiert hat.  

Austausch in ungezwungener Atmosphäre
Fünf Teilnehmer der derzeitigen EQ aus Stuttgart und Waldenburg waren der Einladung gefolgt, ebenso wie sieben Auszubildende. Sie haben ihr EQ bereits erfolgreich abgeschlossen und absolvieren aktuell ihr erstes Ausbildungsjahr in Stuttgart und den Niederlassungen Heidelberg, Dortmund und Waldenburg. Werner Völlm, freiberuflicher Deutschlehrer, den WOLFF & MÜLLER für die Programme engagiert hat, sowie Anna Rogowska und Bernhard Guffler, beide Personalreferenten bei WOLFF & MÜLLER, begrüßten die Anwesenden. Sie haben maßgeblich zum Gelingen der Flüchtlingsprogramme beigetragen und nutzten den Tag, um sich rege mit den Teilnehmern auszutauschen. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es eine kleine Filmvorführung und ein gemeinsames Mittagessen, bevor es zum gemütlichen Teil der Veranstaltung überging: Die Jugendlichen konnten sich bei einem Ausflug zum Killesberg und einer Partie Minigolf in ungezwungener Atmosphäre unterhalten und Erfahrungen weitergeben. „Ich mache seit September vergangenen Jahres eine Ausbildung am WOLFF & MÜLLER-Standort Waldenburg. Nach dem EQ sind meine Kollegen und ich in unterschiedliche Niederlassungen gewechselt und ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen. Deshalb habe ich mich sehr über das Treffen gefreut“, sagt Alpha Omar Jallow, Azubi bei WOLFF & MÜLLER. Dem stimmt auch Wali Sulimani, Azubi am Standort Heidelberg, zu: „Ich komme aus Afghanistan und bin erst seit Februar 2016 in Deutschland. Es ist toll, dass uns WOLFF & MÜLLER mit den Flüchtlingskursen eine Perspektive bietet. Trotzdem ist der Weg, den wir gehen – auch nach dem EQ – nicht ganz einfach. Die Veranstaltung hat mir Mut gemacht und gezeigt, dass ich dabei nicht alleine bin.“

Zurück