Unterstützung für Kulturschaffende in Dresden

Bildunterschrift: Auf Initiative der Dresdner Niederlassung von WOLFF & MÜLLER unterstützt die Wolfgang Dürr Stiftung die Initiative „SOS for Culture“. Quelle: Frank Grätz

Die Wolfgang Dürr Stiftung unterstützt auf Initiative der Dresdner WOLFF & MÜLLER-Niederlassung die Spendenaktion von „SOS for Culture“.  

Juni 2020 – Durch die Corona-Krise steht das kulturelle Leben weitgehend still –zahlreiche Veranstaltungen konnten in den vergangenen Monaten nicht stattfinden. Theater, Museen und viele weitere Einrichtungen mussten schließen. Nur Schritt für Schritt und unter Auflagen dürfen sie ihren Betrieb nun wieder aufnehmen. Künstler, Freischaffende und Solo-Selbstständige stehen damit vor großen Heraus­forde­run­gen. Viele haben seit Monaten kein Einkommen mehr – so auch in Dresden. Um ihnen zu helfen, ruft die Initiative „SOS for Culture“ zu Spenden für den eigens eingerichteten Corona-Fonds der Dresdner „Stiftung Lichtblick“ auf. Auf den Spen­den­aufruf hat auch die Dresdner Niederlassung des Bauunternehmens WOLFF & MÜLLER reagiert. Auf ihre Initiative hin unterstützt die Wolfgang Dürr Stiftung, die das soziale Engagement der WOLFF & MÜLLER-Gruppe bündelt und koordiniert, den Corona-Fonds mit 2.500 Euro. „Wir kennen in Dresden viele betroffene Künstler und Freischaffende,“ sagt Matthias Seifert, Leiter der Niederlassung. „Viele wissen nicht, wie sie und ihre Familien durch diese schwierige Zeit kommen sollen. Als Familienunternehmen übernimmt WOLFF & MÜLLLER gerne gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Deshalb ist es uns ein Anliegen, den Betroffenen zu helfen und uns mit der Wolfgang Dürr Stiftung an der Spendenaktion zu beteiligen.“

Schnelle Hilfe in Krisenzeiten

Ziel der Initiative „SOS for Culture“ ist es, sich solidarisch mit Kulturschaffenden zu zeigen und das kulturelle Leben in Dresden zukunftsfest zu machen. Die Mittel des Corona-Fonds sollen Einzelpersonen zugutekommen, die schnelle finanzielle Unter­stützung benötigen, diese aber nicht in Aussicht haben, weil sie weder angestellt sind noch Arbeitslosengeld erhalten – und auch staatliche Hilfsprogramme bei ihnen nicht greifen oder infrage kommen.  Beantragen können die Betroffenen die Mittel über die Webseite der „Stiftung Lichtblick“. Dort steht ihnen ein Formular zur Verfü­gung. Ist der Antrag eingegangen, geprüft und genehmigt, erhält der Antragsteller einen einmaligen Zuschuss von maximal 500 Euro. Dieser soll ihn entlasten und Zeit geben, die nächsten Schritte zu planen. „In Krisenzeiten zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen“, sagt Simone Häußler, Referentin der Wolfgang Dürr Stiftung. „Als Stiftung wollen wir helfen, wo es nötig ist und natürlich auch dazu beitragen, das kulturelle Leben zu bewahren.“

Vielfältiges Engagement

Die Wolfgang Dürr Stiftung unterstützt gemeinnützige Projekte in den unter­schied­lichsten Bereichen. Die Mittel fließen an Projekte, die sowohl dem Menschen als auch Tieren und der Umwelt zugutekommen. So hat die Stiftung bereits mehrere Klimaschutzprojekte im In- und Ausland entwickelt und fördert etwa Wiederauf­forstungs­programme auf Borneo in Indonesien oder den Natur- und Artenschutz in Baden-Württemberg. Auch rund 100 Patenschaften für SOS-Kinderdörfer und Quali­fizierungsprogramme für Menschen mit Fluchterfahrung gehören zum sozialen Engagement der Stiftung.

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