Neues Ausbildungsjahr bei WOLFF & MÜLLER

Die gewerblichen Auszubildenden am Standort Dresden Quelle: WOLFF & MÜLLER

34 Nachwuchskräfte sind im August und September an neun Standorten in ihre bautechnische, gewerbliche oder kaufmännische Ausbildung gestartet.

Oktober 2018 – Am ersten des vergangenen Monats haben wieder viele junge Menschen eine Ausbildung begonnen. Beim Stuttgarter Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER waren es – August und September zusammengenommen – 34 Nachwuchskräfte, die sich an bundesweit neun Standorten in einem bautechnischen, gewerblichen oder kaufmännischen Beruf ausbilden lassen. Insgesamt zwölf verschiedene Lehrberufe bietet der Mittelständler den Jugendlichen an, vom Baugeräteführer über den Kanalbauer bis zum Vermessungstechniker und Fachinformatiker – eine breite Auswahl, die gut angenommen wird. Dennoch ist die Nachfrage im kaufmännischen Bereich noch immer um ein Vielfaches höher als bei den gewerblich-technischen Ausbildungen. „Viele Schulabsolventen zieht es nach wie vor eher an den Schreibtisch. Dabei hat sich die Arbeit auf dem Bau in den vergangenen Jahren stark gewandelt, nicht nur durch den Einsatz modernster Maschinen und Technik. Die Aufgaben sind spannend und vielseitig, die beruflichen Perspektiven sehr gut“, erklärt Bernd Hautz, Personalleiter bei WOLFF & MÜLLER.

Azubis finden, unterstützen und binden
Das Stuttgarter Bauunternehmen weiß um die Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung und hat bereits zahlreiche erfolgsversprechende Recruiting-Maßnahmen auf den Weg gebracht – von einem neuen Online-Bewerbermanagementsystem, verstärkten Messeaktivitäten bis zum Bewerbertag auf dem Wasen im vergangenen Jahr. Die Kandidaten, die eine Ausbildung im Unternehmen starten, betreut WOLFF & MÜLLER von Anfang an eng. Es gibt an den jeweiligen Standorten Einführungsveranstaltungen, bei denen der neue Jahrgang begrüßt und in das Unternehmen eingeführt wird. Außerdem bekommt jeder Azubi einen Paten zugeteilt, der ihm während der gesamten Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite steht. In dieser Zeit bietet WOLFF & MÜLLER nicht nur Teambuilding-Aktivitäten wie gemeinsame Ausflüge, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt oder Wochenendtrips mit den älteren Azubijahrgängen an, sondern investiert auch viel in die fachliche Qualifikation. Es gibt Nachhilfeangebote und Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung, von denen die jungen Menschen Gebrauch machen können. „Wir fördern unsere Azubis und geben gerne Hilfestellung, schließlich wollen wir sie auf ihrem Weg in den Beruf bestmöglich begleiten und sie auf ihre spätere Stelle vorbereiten“, erklärt Anna Rogowska, Ausbildungsleiterin im gewerblichen und bautechnischen Bereich. Und das Angebot reicht sogar noch weiter: „Wer aus finanziellen, familiären oder anderen Gründen keine dreijährige gewerbliche Lehre machen will oder kann, hat bei uns die Möglichkeit, innerhalb von nur zwei Jahren einen Abschluss als Bauwerker zu erwerben. Später können sich Bauwerker immer noch zu Facharbeiter weiterbilden. Das motiviert viele Azubis“, sagt Rogowska. Auch kaufmännische Nachwuchskräfte können ihre Ausbildung verkürzen, wenn sie gute Leistungen zeigen.  

Gute Zukunfts- und Aufstiegschancen
Dass sich die Bemühungen des Stuttgarter Mittelständlers auszahlen, zeigt sich an der Zahl der Übernahmen. Von 20 gewerblichen Absolventen hat WOLFF & MÜLLER aktuell 18 übernommen, von zwei Fachinformatikern einen und von sechs Industriekaufleuten drei Personen. Besonders im gewerblichen Bereich bedeutet das im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 36 Absolventen und 20 Übernahmen eine deutliche Steigerung – die Übernahmequote ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent gestiegen. „Wer motiviert und willig ist, den übernehmen wir gerne und fördern ihn auch über die Ausbildung hinaus. Es gibt zahlreiche interne Weiterbildungsmöglichkeiten etwa in der hauseigenen WOLFF & MÜLLER Akademie und spezielle Mitarbeitertrainings“, sagt Angela Kauffmann, kaufmännische Ausbildungsleiterin. WOLFF & MÜLLER bietet seinen Mitarbeitern gute Zukunfts- und auch Aufstiegschancen. Dafür müssen sie nicht zwangsläufig studiert haben. Und wen es trotz alledem nach der Ausbildung an die Uni zieht, dem gibt das Unternehmen die Option, berufsbegleitend zu studieren.

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