Neue Bibliothek und Hörsaalzentrum für die TU Bergakademie Freiberg

Bauen für Bildung und Wissenschaft: WOLFF & MÜLLER errichtet den Rohbau für die neue Bibliothek und das Hörsaalzentrum der TU Universität Bergakademie Freiberg. Bildquelle: behet bondzio lin Architekten GmbH & Co. KG, Leipzig

Innerhalb von nur 15 Monaten errichtet WOLFF & MÜLLER den Rohbau des Gebäudekomplexes.

Juni 2019 – WOLFF & MÜLLER ist mit dem Rohbau und den Erdarbeiten für den Neubau der Bibliothek und des Hörsaalzentrums der Technischen Universität Bergakademie Freiberg beauftragt. Das Bauunternehmen hatte die öffentliche Ausschreibung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement für sich entschieden. „Wir freuen uns, an der Weiterentwicklung des sächsischen Universitätsstandorts Freiberg mitzuwirken. Unsere langjährige Erfahrung im anspruchsvollen Hochbau und insbesondere mit Bildungszentren setzen wir ein, um den Rohbau in nur 15 Monaten pünktlich an den Bauherrn zu übergeben“, sagt Projektleiter Uwe Fechner von der WOLFF & MÜLLER-Niederlassung Dresden. Die Bauarbeiten für den Rohbau laufen seit März und sollen Anfang Juni 2020 abgeschlossen sein. Die feierliche Grundsteinlegung war Anfang Juni 2019. Im Dezember 2021 sollen die neue Bibliothek und das Hörsaalzentrum eröffnet werden. An der über 250 Jahre alten Technischen Universität Bergakademie Freiberg, eine der ersten montanwissenschaftlichen Hochschulen der Welt, sind derzeit rund 4.500 Studierende für Ingenieur-, Natur-, Geo-, Material- und Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben.

Zentrales Element im Freiberger Wissenschaftskorridor
Der Neubau entsteht auf dem südlichen Geländeteil des ehemaligen Messeplatzes und ist ein zentraler Bestandteil des sogenannten Freiberger Wissenschaftskorridors. Für das Gebäude wurden 40 Millionen Euro Baukosten genehmigt. Das Büro behet bondzio lin architekten hat eine Bibliothek und ein Hörsaalzentrum entworfen, das sich in zwei Teile gliedert: einen Turm, der hauptsächlich die Verwaltung und die Magazine der Bibliothek beherbergt, und einen Flachbau, der im Erdgeschoss die Hörsäle und in den Obergeschossen die eigentliche Freihandbibliothek sowie studentische Arbeitsplätze aufnimmt. Das dazugehörige Hörsaalzentrum umfasst drei Hörsäle und zwei Seminarräume. Der rund 71 Meter lange und 36 Meter breite Baukörper bietet eine Gesamtnutzfläche von 7.300 Quadratmetern. Das Gebäude ist als Massivbau mit tragenden Außenwänden in Stahlbeton geplant, die Decken sind teils Flachdecken auf Stützen und liegen teils stützenfrei auf Unterzügen auf. „Die großen Deckspannweiten von bis zu zirka 18 Metern über den Hörsälen und der Bibliothek sind für uns als Bauunternehmen bei diesem Projekt fachlich die größte Herausforderung“, sagt der Projektleiter. Die Fassade wird als vertikal gegliederte massive Lochfassade ausgeführt.

Bauen für Bildung und Wissenschaft
WOLFF & MÜLLER ist ein bewährter Partner für den Bau von Schulen, Universitäten und anderen Bildungszentren. Zu den aktuellen Referenzen des Bauunternehmens gehören beispielsweise das Bildungshaus Karlsruhe, die Albert-Schäffle-Schule Nürtingen und die Fachhochschule Nürtingen. Das bundesweit aktive Bauunternehmen hat in Dresden jeweils eine Niederlassung im Hoch- und Industriebau und im Tief- und Straßenbau, die viel im Freistaat Sachsen bauen. Die Hochbau-Niederlassung errichtet zurzeit beispielsweise das „Haus am Postplatz“ in der Dresdner Innenstadt, ein modernes Wohn- und Geschäftshaus direkt gegenüber dem historischen Zwinger und dem Shopping-Zentrum Altmarktgalerie. Auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften engagiert sich WOLFF & MÜLLER in der Region: Erst im Oktober 2018 wurden die beiden Dresdner Niederlassungen vom Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt, dem Berufsförderungswerk Bau Sachsen und dem Sächsische Baugewerbeverband als „hervorragender Ausbildungsbetrieb der Bauwirtschaft“ ausgezeichnet.

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