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MITARBEITER BERICHTEN:

STAHLBETONBAUER JAN KNUSCHKE

Jan Knuschke, Stahlbetonbauer beim Hoch- und Industriebau, Niederlassung Dresden

Corona schränkt unsere Arbeiten auf der Baustelle direkt kaum ein. Ich bin aktuell am Dresdner Postplatz beschäftigt. Dort bauen wir in einer Auftragnehmer-Arbeitsgemeinschaft, also einer ARGE, mit zwei anderen Unternehmen ein neues Wohn- und Geschäftshaus. Klar müssen wir dabei die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, aber die lassen sich sehr gut umsetzen. Wir sind in Kolonnen von höchstens vier Personen eingeteilt und arbeiten dabei auf der Baustelle sehr verteilt. Jeder hat seinen Einsatzbereich, der von den Bereichen der anderen ein gutes Stück entfernt liegt. So gibt es kaum Situationen, in denen wir uns zu nahekommen. Auch unsere Pausen machen wir versetzt von anderen Kollegen, damit in unseren Aufenthaltscontainern maximal vier Personen zur gleichen Zeit sitzen. Außerdem sorgt ein externer Dienstleister mehrmals am Tag dafür, dass unsere Container desinfiziert werden, Spinde und Tische sauber sind. Glücklicherweise wurde auch das Baumaterial bisher immer rechtzeitig geliefert – das haben wir unter anderem der guten Planung unserer Bauleitung zu verdanken. Damit kamen wir bisher nicht ins Stocken, unsere Arbeiten gehen wie geplant voran.

Privat macht mir Corona dagegen zu schaffen. Ich habe eine zweijährige Tochter, die ich mit meiner Ex-Freundin nach dem Wechselmodell betreue. Das heißt, meine Tochter lebt sowohl bei meiner ehemaligen Partnerin als auch bei mir. Weil meine Ex-Freundin in der Altenpflege arbeitet und damit einen systemrelevanten Job hat, ist sie in der aktuellen Situation sehr auf mich angewiesen und darauf, dass ich mich um unsere Tochter kümmere. Das hat vor allem zu Beginn von Corona zu großen Herausforderungen geführt, als die Kindergrippe plötzlich geschlossen wurde. Ich hatte großes Glück, dass es von meinem Arbeitgeber in dieser Lage so großen Rückhalt gab. Die erste Woche, in der meine Tochter daheim war, habe ich komplett freibekommen, um mich um sie und die Betreuungsproblematik zu kümmern. Mittlerweile haben wir einen Notbetreuungsplatz, allerdings zeitlich eingeschränkt. In der Praxis bedeutet das, dass ich mit meiner Arbeit auf der Baustelle später anfangen und früher aufhören muss, damit ich meine Tochter nachmittags rechtzeitig aus der Kindergrippe abholen kann. Auch hier ist mir WOLFF & MÜLLER und meine Niederlassung in Dresden sehr entgegenkommen: Die Stunden, die ich unter der Woche nicht leisten kann, hole ich samstags nach. Was unsere Arbeitszeiten anbelangt, bekommen wir betroffenen Eltern vom Unternehmen also sehr viel Spielraum. Das ist schon eine enorme Erleichterung, wenn man nicht den Druck spürt, Kinderbetreuung und die normalen Arbeitszeiten unter einen Hut bringen zu müssen. Dafür bin ich WOLFF & MÜLLER sehr dankbar.

Unterm Strich geh ich mit der aktuellen Situation – trotz der herausfordernden Doppelbelastung Arbeit und Kinderbetreuung – recht gelassen um. Mehr noch, mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage bin ich froh, dass wir ordentlich zu tun haben – und dass auch ich arbeiten kann, dank einem Arbeitgeber, der uns Väter und Familien sehr unterstützt.

Vor allem zu Beginn von Corona stand Jan Knuschke vor großen Herausforderungen, als die Kinderkrippe plötzlich geschlossen wurde und die Betreuung seiner zweijährigen Tochter zusätzlich zum Job ein Thema wurde.