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MITARBEITER BERICHTEN:

POLIER CHRISTOPH REUTER

Christoph Reuter, Polier im Tief- und Straßenbau, Niederlassung Künzelsau

Ich habe die Auswirkungen von Corona schon sehr früh gespürt. Direkt im März hat sich einer unserer Mitarbeiter krankgemeldet und wurde kurze Zeit später positiv auf Corona getestet. Das hieß für unsere komplette Kolonne auf der Baustelle: nach Hause in Quarantäne. Im ersten Moment war das für uns eine kleine Katastrophe, weil die Baustelle – die Erschließung eines Neubaugebiets bei Schwäbisch Hall – damit erst einmal stillstand. Wir haben sehr schnell ein Ersatzteam für unsere Baustelle organisiert, damit die Arbeiten dort weitergehen konnten. Das Gute war, dass wir uns früh Gedanken zur neuen Situation machen mussten: Noch in der Quarantäne haben wir Lösungen erarbeitet, um uns nach der Isolationszeit gegenseitig möglichst gut vor Infektionen zu schützen. Seit dem Krankheitsfall fahren wir zur Baustelle hin und zurück zusätzlich zu den Firmenfahrzeugen mit Privatautos – so können wir uns besser auf die Fahrzeuge verteilen. Auch unsere Frühstückspausen haben wir zum Teil ins Auto verlegt, damit jeder für sich essen kann. Wenn wir im Mannschaftscontainer zusammenkommen, dann halten wir ausreichend Abstand zu unserem Nebenmann, unserer Nebenfrau. Auch draußen achten wir auf Abstand. Wenn kein Abstand möglich ist, weil mehrere mitanpacken müssen, tragen wir alle Mundschutz. Diese Mundschutzregel galt bei uns übrigens schon lange, bevor sie für alle Pflicht wurde. Wir sind alle sehr vorsichtig im Umgang miteinander geworden und achten aufeinander. Damit unsere Baustelle weiterläuft, planen wir außerdem deutlich weiter voraus als noch vor der Corona-Zeit und haben im Blick, dass sich Lieferzeiten ändern und Materialien später ankommen können.

Ich muss schon sagen, dass uns Corona im ersten Moment ganz schön überrumpelt hat. Wir wussten zunächst nicht genau, wie wir auf die Krankensituation reagieren und an wen wir uns wenden sollten – aber das ging wohl allen so, auch den Gesundheitsämtern, die wir kontaktiert hatten. Zum Glück haben wir uns innerhalb kürzester Zeit sortiert und mit der Lage arrangiert. Nach der turbulenten Anfangszeit kam auch von der WOLFF & MÜLLER Holding sehr schnell Unterstützung. Wir haben Mundschutzmasken bekommen, es wurden weitere Fahrzeuge für den Fahrweg zur Baustelle hin und zurück zur Verfügung gestellt und es gab regelmäßige Infos zur jeweils aktuellen Corona-Lage. Damit fahren wir seitdem gut und sind auch mit unserer Baustelle wieder im Plan. Jetzt gilt es, weiter durchzuhalten, und zu hoffen, dass die Corona-Zeit bald überstanden ist.

Christoph Reuter und sein Team wurden von Corona im ersten Moment ganz schön überrumpelt, haben sich aber innerhalb kürzester Zeit sortiert und mit der Lage arrangiert.