Klima schützen,
Ressourcen schonen,
Natur bewahren
Ob Wohngebäude, Schulen, Kraftwerke oder Straßen – unsere Bauwerke erfüllen grundlegende menschliche Bedürfnisse und verbessern unsere Lebensqualität. Bauen stellt aber auch immer einen Eingriff in die Umwelt dar. Wer baut, benötigt Rohstoffe, verbraucht Energie, produziert CO2 und verändert Lebensräume. Deshalb haben wir schon früh nach Wegen gesucht, um Umweltbelastungen und Verschwendung so weit wie möglich zu vermeiden, zu reduzieren oder auszugleichen.
Gruppenweit CO2-neutral seit 2010
Schon 2010 waren wir das erste CO2-neutrale Bauunternehmen Deutschlands, indem wir Treibhausgase mit eigenen Klimaschutzprojekten kompensierten und Emissionen reduzierten – zum Beispiel durch umweltfreundliche Fahrzeuge inkl. Elektroantrieb und durch Optimierungen energieintensiver Herstellungsprozesse.


Unser CO2-Fussabdruck –
präzise, klar, umfassend
Unser Ziel ist es, CO2-Emissionen so weit wie möglich zu vermeiden und zu reduzieren. Die nicht vermeidbaren Emissionen werden dann von uns kompensiert. Basis für die jährliche CO2-Neutralisierung ist der CO2-Fußabdruck unserer Unternehmensgruppe, den wir zusammen
mit WOLFF & MÜLLER ENERGY erfassen. Unser Treibhausgasbericht wird nach den Richtlinien der DIN EN ISO 14064-1:2019-06 erstellt. Sie teilt die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens in verschiedene Kategorien ein. Diese Struktur hilft uns, unsere CO2-Bilanz präzise zu berechnen und klar zu berichten. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für unsere Reduktionsstrategien.
Kategorie 1 (Scope 1)
Direkte Emissionen, z. B. durch Verbrennung fossiler Brennstoffe in betriebseigenen Anlagen oder Fahrzeugen.
Kategorie 2 (Scope 2)
Indirekte Emissionen durch den Verbrauch von eingekaufter Energie, wie z. B. Strom oder Fernwärme.
Kategorie 3 und 4 (Scope 3)
Indirekte Emissionen aus Transport, wie z. B. Pendlerverkehr oder Geschäftsreisen, sowie aus beschafften Waren und Dienstleistungen. Das sind vorgelagerte Emissionen, die z. B. bei der Förderung, dem Transport und der Verarbeitung von Heizöl oder Erdgas entstehen.
Seit 2021 integrieren und kompensieren wir auch Elemente der indirekten Emissionen der Kategorien 3 und 4 (Scope 3). Die Erfassung dieser Emissionen wollen wir kontinuierlich ausbauen und in die Kompensation einbeziehen.
Unser Weg zu weniger CO2-Emissionen
Klare Ziele, um Emissionen zu senken
Um eine höhere Verbindlichkeit herzustellen, haben wir uns im Jahr 2022 ein festes Ziel zur jährlichen Emissionsreduktion gesetzt. Unser Indikator dafür ist die CO2-Intensität. Das bedeutet, dass wir die absoluten CO2-Emissionen ins Verhältnis zu unserem Umsatz setzen. Unser ambitioniertes Ziel ist eine jährliche Reduktion der CO2-Intensität um 5 %.
Systematisch Energie einsparen
Die wichtigste Stellschraube für die Reduktion von Emissionen ist die Senkung des Energieverbrauchs. Durch die Zertifizierung unseres Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2018 wird unser Energiebedarf regelmäßig überwacht und analysiert, um Potenziale für Einsparungen zu nutzen. Regelmäßige interne Audits tragen dazu bei, unser System kontinuierlich zu verbessern.
Massnahmen zur Reduktion von Emissionen
In allen Geschäftsfeldern und an jedem Standort suchen wir nach Möglichkeiten, um unseren Energieverbrauch und die Emissionen zu senken. Hier einige Beispiele aus dem Jahr 2023:
Am WOLFF & MÜLLER Campus in Stuttgart wurde die Steuerung der Lüftungsanlage, der Wärmepumpe und des Blockheizkraftwerks optimiert. Dadurch konnte der jährliche Gasverbrauch am Campus um ca. 15 % reduziert werden. Der Stromverbrauch sank um ca. 5 %.
In der Niederlassung Künzelsau wurde eine PV-Anlage mit 100 KWp und insgesamt acht neuen Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge installiert.
Die Geschäftseinheit Logistik in Denkendorf hat vier neue Asphaltwalzen von BOMAG mit Hybridantrieb in Betrieb genommen.Der Hybridantrieb senkt die CO2-Emissionen der Fahrzeuge signifikant.
Durch die Optimierung der Trocknungsprozesse im Quarzsandwerk Haida ist es gelungen, den Gasverbrauch um rund 20 % abzusenken.

Mit Klimaschutzprojekten Emissionen ausgleichen
Um die anfallenden Emissionen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht verhindern können, auszugleichen, unterstützen wir zweckgebundene Wiederaufforstungsprojekte sowie Regenwaldschutzprojekte. Diese Projekte werden durch unseren Partner NatureLife-International initiiert und eng begleitet, so dass sichergestellt werden kann, dass dabei jedes Jahr CO2-Emissionen in einem Umfang eingespart werden, welcher unseren CO2-Fußabdruck nach Scope 1 und 2 sowie Teilen von Scope 3 vollständig neutralisieren würde.
Rohstoffe gewinnen,
Lebensräume schaffen
Die Gewinnung von mineralischen Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Daher ist der Artenschutz im Bergrecht verbindlich vorgeschrieben. WOLFF & MÜLLER Quarzsande arbeitet schon während des Abbaus der Lagerstätten auf die Einrichtung ökologischer Schutzgebiete hin. Dahinter steht das Ziel, die Flächen nach Abschluss der Rohstoffgewinnung mit einem höheren ökologischen Nutzwert an die Öffentlichkeit zurückzugeben. Mehr über die Schutzprojekte an den Standorten unserer Werke erfahren Sie auf der Website von WOLFF & MÜLLER Quarzsande.

Nachhaltiges Bauen
Ob serielles Bauen, CO2-reduzierter Beton oder temperaturabgesenkter Asphalt – Wir nutzen und entwickeln Methoden, um effizienter zu bauen und Ressourcen zu schonen.