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- Antje Blohm

Auf der Expo Real, Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen, setzten Habitat for Humanity und WOLFF & MÜLLER gemeinsam ein Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung in der Baubranche. Dazu ein Interview mit Gereon Fischer, Vorstand bei Habitat for Humanity Deutschland.  

Herr Fischer, Habitat for Humanity ist eine internationale Hilfsorganisation. Was hat Sie auf die Expo Real geführt?

Gereon Fischer: Die Expo Real ist für uns ein wichtiger Ort, weil dort die Entscheiderinnen und Entscheider der Bau- und Immobilienbranche zusammenkommen. Diese Branche prägt unsere gebaute Umwelt – und genau darin liegt auch der Fokus der Arbeit von Habitat for Humanity Deutschland. Wir setzen uns lokal und global für das Recht auf ein sicheres Dach über dem Kopf ein. Dies tun wir, indem wir unter anderem Zugang zu sicherem Wohnraum für Menschen in Not schaffen. Auf der Expo Real kommen wir mit starken Unternehmen ins Gespräch, die bereit sind gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Es geht um den gemeinsamen Einsatz für eine bessere, hoffnungsvollere Zukunft für so viele Menschen wie möglich. Diese Gestaltung geht über das Gebäude an sich hinaus.

Sie haben im Rahmen der Expo-Real-Abendveranstaltung von WOLFF & MÜLLER und in persönlichen Gesprächen die Initiative HoffnungsBAUer vorgestellt. Was genau steckt hinter diesem Namen?

Gereon Fischer: HoffnungsBAUer ist eine Initiative engagierter Unternehmen, Family Offices und Persönlichkeiten aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich für und mit uns gesellschaftlich einsetzen. Gemeinsam fördern wir Projekte weltweit, die Menschen ein sicheres Zuhause ermöglichen – sei es durch Neubauprogramme, Umnutzungen oder auch Wiederaufbaumaßnahmen nach Katastrophen.
Das Schöne daran: Die Mitglieder bringen nicht nur finanzielle Unterstützung ein, sondern oft auch ihr Know-how oder sogar das freiwillige Engagement ihrer Mitarbeitenden in einem Hilfsprojekt. So entsteht ein echtes Miteinander, die Bündelung von Stärken und ein großartiges HoffnungsBAUer-Netzwerk.

Wie haben Sie die Expo Real 2025 erlebt – was nehmen Sie mit?

Gereon Fischer: Die Expo Real ist eine echte Netzwerkmaschine. Es war spürbar für uns, dass das Thema gesellschaftliche Verantwortung in der Branche immer stärker verankert ist. Viele unserer Gespräche drehten sich um Nachhaltigkeit, Verantwortung und Sinnhaftigkeit. Und natürlich war die Expo auch eine großartige Gelegenheit, bestehende Partnerschaften zu pflegen – etwa mit dem Team von WOLFF & MÜLLER und der Reisecrew, die mit uns im vergangenen Februar im Rahmen eines Mitarbeitereinsatzes in ein Projekt nach Kenia gefahren ist – aber auch neue Menschen für unsere Initiative zu gewinnen. Meine Kollegin Antje Blohm, Leiterin Marketing, Unternehmenskooperationen und Philanthropie bei Habitat for Humanity Deutschland, und ich sind mit neuen Kontakten und wertvollen Einblicken in die Branche zurück nach Köln gefahren.

Stichwort WOLFF & MÜLLER – was verbindet Sie mit dem Unternehmen?

Gereon Fischer: WOLFF & MÜLLER ist ein ganz wichtiger Partner für uns. Dr. Albert Dürr und sein Team engagieren sich mit echter Überzeugung und viel Herzblut für unsere Projekte – insbesondere in Kenia. Über die Wolfgang Dürr Stiftung und Herrn Dr. Dürrs persönliches Engagement hinaus unterstützen sie durch ihr Netzwerk.
Diese Art von Partnerschaft zeigt, dass gesellschaftliches Engagement und unternehmerische Stärke kein Widerspruch sind – im Gegenteil: Sie ergänzen sich hervorragend. Gemeinsam Verantwortung zu übernehmen ist der Kern dessen, was wir mit den HoffnungsBAUern leben wollen.

Wenn Sie einen Wunsch an die Branche äußern dürften – welcher wäre das?

Gereon Fischer: Ich wünsche mir, dass soziales Engagement ein selbstverständlicher Teil des Unternehmertums in der Bau- und Immobilienbranche wird. Dass man sich fragt: Was können wir mit unserem Wissen, unsere Mitarbeitenden und unserer wirtschaftlichen Kraft Positives bewirken? Denn wir alle bauen an dieser Welt mit – und es liegt an uns, ob sie gerechter, sicherer und menschlicher wird. Oder wie wir bei Habitat for Humanity Deutschland sagen: Zusammen bauen wir Zuhause.
 

Hintergrund: HoffnungsBAUer

Die Initiative HoffnungsBAUer wurde von Habitat for Humanity Deutschland ins Leben gerufen. Sie versteht sich als Netzwerk für Akteure der Bau- und Immobilienwirtschaft, die sich gemeinsam für das Recht auf ein sicheres Dach über dem Kopf einsetzt. Neben finanzieller Unterstützung für die Hilfsprojekte der Organisation, fließt oft auch Fachwissen und persönlicher Einsatz in das Engagement ein. Mehr Infos: www.hoffnungsbauer.de 

Das Gespräch führte Antje Blohm, Leitung Marketing, Unternehmenskooperationen und Philanthropie Habitat for Humanity Deutschland e.V.

 

Teilen Sie Ihre Erfahrung und Meinung mit uns! Wir freuen uns auf Anregungen, Fragen und Austausch per Mail an magazin@wolff-mueller.de

#soziales 

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