Chronologie der Ereignisse

Gottlob Müller
1900 - 1993
Gründer von WOLFF & MÜLLER

 

Hochhäuser am Eselsberg,
Ulm 1956

1936

Baumeister Gottlob Müller und Dipl.-Ing. Karl Wolff gründen in Stuttgart das Baugeschäft WOLFF & MÜLLER.

1939

Rasanter Start mit bereits 1.500 Mitarbeitern. Gebaut werden Brücken, Kläranlagen, Häuser und Industrieobjekte, vor allem für Daimler-Benz und Bosch.

1945

WOLFF & MÜLLER beteiligt sich am Wiederaufbau der zerstörten Stadt Stuttgart und bewies schon damals Innovationsstärke und Improvisationskraft aufgrund der Materialengpässe.

1949

Erste Niederlassung in Künzelsau. In den folgenden Jahrzehnten wird das Niederlassungsnetz kontinuierlich ausgebaut. Heute ist WOLFF & MÜLLER an 38 europäischen Standorten vertreten.


Wiederaufbau Altes Schloss,
Stuttgart 1965

 

Basketthalle
München 1972

1951

Durch den Bauboom der Nachkriegszeit steigt der Bedarf an Bauholz. Um der Nachfrage gerecht zu werden, gründet WOLFF & MÜLLER die Holzwerke Denkendorf GmbH.

1953

Im Mittelpunkt steht der soziale Wohnungsbau mit zahlreichen Hochhäusern. Diese Aufgaben übernimmt die „Wohnbau Körsch in Denkendorf“.

1954

Eigene Kiesgewinnungswerke machen WOLFF & MÜLLER unabhängig vom wichtigsten Baustoff. Kies wird erstmalig in Linkenheim bei Karlsruhe aus den Baggerseen gefördert. Weitere Werke in Speyer und Hagenbach folgen.

Im gleichen Jahr ist WOLFF & MÜLLER an dem gigantischen Ausbau des Stuttgarter Hafens beteiligt und beweist erstmalig seine Kompetenz für Großbauprojekte.


Postgebäude,
Riad/Saudi-Arabien 1976

 

Senator h.c. Wolfgang Dürr
1941 - 2003
Geschäftsführender Gesellschafter

1955

Auf den Trend zu Mietwohnungen und Eigenheimen reagiert WOLFF & MÜLLER mit der Tochtergesellschaft WOLFF & MÜLLER Wohnbau GmbH. Zahlreiche Anlagen mit Eigentumswohnungen und Reihenhäusern werden erstellt.

1960

Keine entscheidenden Trends ohne WOLFF & MÜLLER. Der Industrie- und Wohnungsbau setzt auf Betonfertigteile mit großer Spannweite. WOLFF & MÜLLER erstellt das erste eigene Betonteilwerk in Linkenheim.

1970

Einfamilienhäuser in Fertighausbauweise boomen. In Denkendorf startet WOLFF & MÜLLER die Produktion von Holzfertighäusern. Bis zu 800 Häuser werden jährlich produziert.


Jagsttalsbrücke bei Crailsheim,
BAB A6 1980

 

WOLFF & MÜLLER Fertighaus
Produktion 1972 - 1982

1975

Steigende Baukosten und höhere Preise für Bauland führen zu wachsenden Maßnahmen in der Renovierung und Sanierung. WOLFF & MÜLLER stellt sich mit der Sparte „Altbaumodernisierung“ gezielt darauf ein.

1976

Großprojekte in Nigeria und Saudi Arabien sind der Start für das internationale Geschäft.

1977

Senator h.c. Wolfgang Dürr, der Schwiegersohn von Gottlob Müller, tritt als Mitglied der Geschäftsleitung in das Unternehmen ein und übernimmt Anfang der 90er Jahre den Vorsitz der Geschäftsführung. Er konzipierte mit Weitblick und Dynamik die heutige Unternehmensstruktur. Durch moderne Managementmethoden in Verbindung mit einer EDV auf höchstem Niveau und intensiven Aktivitäten im Ausland schuf Wolfgang Dürr die Plattform für die Entwicklung zum international orientierten Baudienstleister.


Verwaltungsgebäude,
Bagdad/Irak 1981 - 1985

 

Bau der BAB A7,
Giengen-Heidenheim 1986

1987

Die Sparten Hochbau und Tief- und Straßenbau werden innerhalb der Unternehmensstruktur getrennt. Es ist der Auftakt für eine höchst positive Entwicklung des Tief- und Straßenbaus bei WOLFF & MÜLLER bis heute.

1994

Mit dem Kur- und Heilmittelzentrum Bad Cannstatt übernimmt WOLFF & MÜLLER erstmalig Investorenmodelle. Heute gehören Investorenmodelle und Private Public Partnership zu den Kernkompetenzen.

2001

Erweiterung des Baustoffsektors durch das Quarzsandwerk Quedlinburg. Quarzsande erschließen WOLFF & MÜLLER neue Märkte außerhalb des Baubereichs.

2002

Die PST Spezialtiefbau Süd wird in die Unternehmensgruppe integriert.


Spezialtiefbauarbeiten am Jüd.
Kulturzentrum, München 2004

 

Mercedes-Benz Museum,
Stuttgart 2005

2003

Mit der Übernahme der österreichischen AST-Gruppe expandiert WOLFF & MÜLLER vor allem in Osteuropa.

2005

Die Kontinuität als unabhängiges Familienunternehmen bleibt erhalten. Nach dem Tod von Senator h.c. Wolfgang Dürr 2003 tritt sein Sohn Dr. Albert Dürr in das Unternehmen ein und wird 2006 Mitglied der Geschäftsleitung.

2006

Nach einem erfolgreichen Jahr mit spektakulären Bauten wie zum Beispiel dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, behauptet WOLFF & MÜLLER seinen Platz unter den Top Ten der Baubranche. Als eines der größten Bauunternehmen Deutschlands in Familienbesitz feiert WOLFF & MÜLLER sein 70-jähriges Firmenjubiläum.


Hotel Courtyard by Marriott
Munich City Center, München 2007

2007

Nach wie vor steht WOLFF & MÜLLER für Qualität, Termintreue, Kostensicherheit und Verlässlichkeit. Weg vom „Wir bauen alles“, fokussiert sich WOLFF & MÜLLER auf bestimmte Bausegmente wie beispielsweise den Hotelbau. Für unsere Firmenzeitschrift gelingt uns ein Interview mit J. M. Marriott, CEO der Marriott Hotelkette.


Donaubrücke, Günzburg 2008

2008

Um zukünftig noch flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen zu können, passt WOLFF & MÜLLER seine Unternehmensstruktur an die Markterfordernisse an. Im Mittelpunkt steht die Verselbstständigung des Geschäftsbereichs Bau durch die Übertragung auf drei neue, eigenständig operierende Gesellschaften: Regionalbau, Spezialbau, Tief- und Straßenbau.



Green Thinking

2010

WOLFF & MÜLLER stellt als erstes deutsches
Bauunternehmen auf Ökostrom um und ist seit dem 10. September als klimaneutral
vom TÜV Rheinland zertifiziert.